| Definition PlugIn: Ein PlugIn ist ein Stück Funktionalität,
die außerhalb des Laufzeitkerns realisiert ist.
Eclipse insgesamt die Java-Entwicklungstools, der CVS-Repository
Explorer, der Debugger, ... ist als Erweiterung konzipiert.
Das heißt, keines dieser Tools ist in Eclipse integriert.
Es gibt kein monolithisches Tool, dem wenige Dinge hinzugefügt werden.
Eclipse besteht aus einem kleinen Kern, der durch viele Dinge erweitert
wird.
Die Java-Umgebung und die Eclipse-Basis bestehen zusammen aus mehr als
60 großen Plug-Ins.
Ein Eclipse PlugIn besteht aus:
- JAR-Archiv mit den ausführbaren .class-Dateien
- HTML-Help-Files
- benötigte Ressourcen wie Bilder, Soundfiles, etc.
- Quellcodedateien, um dem OpenSource-Gedanken gerecht zu werden
Beim Programmstart wird das PlugIn Verzeichnis von Eclipse nach vorhandenen
PlugIns durchsucht. Diese werden von Eclipse in die PlugIn-Registry eingetragen.
Eine Übersicht der registrierten PlugIns kann unter "Help - About
Eclipse Platform - PlugIn Details" angezeigt werden:
Jedes PlugIn benötigt eine gewisse Ladezeit. Eclipse Umgebungen können
leicht mehrere tausend PlugIns beinhalten, beispielsweise besteht die IBM
WebSphere Application Development-Umgebung aus gut 500 Plug-Ins, wenn jedes
dieser Plug-Ins 1 Sekunden Ladezeit benötigt, würde ein Eclipsestart
über acht Minuten dauern.
Dieses Problem führt zu der Lazy Loading-Regel:
"Erweiterungen werden nur geladen, wenn sie benötigt werden"
Es sind vorher also nur ihre Funktionen und gegenseitigen Wechselwirkungen
bekannt, die dem System über die sog. "Manifest-Datei"
plugin.xml mitgeteilt werden.
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